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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 16:16 
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@schmoelzer

Wahrscheinlich sogar mit dem hier: :)

http://www.loctite.de/aktuelles-28547_h ... -49988.htm

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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 17:42 
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schmoelzer hat geschrieben:
kölle-st18 hat geschrieben:
Das sieht mit so aus, als wenn jemand eine Gehäusedichtung mit Silikon abgedichtet hat.
Das überflüssige Silikon quetscht sich aus dem Dichtspalt heraus und bildet an der Außenkante eine Wulst.
Diese löst sich im laufe der Zeit immer weiter ab und vagabundiert schließlich im Motorgehäuse herum.
Das ist für mich übrigens der Hauptgrund Silikondichtmittel im Motor möglicht zu vermeiden.


Wir dichten damit jährlich mehrere Millionen Getriebe ab. Das Dichtmittel bleibt genau da, wo es nach der Montage ist. Da löst sich garnix auf.

Grüße

Martin

Wenn in einer Firma mit Dichtmitteln gearbeitet wird, dann werden zum Auftragen auch Automaten/Roboter verwendet.
Da wird auch kein Gramm zuviel aufgetragen (weil sich die Kosten zusammenläppern).
Aber die "Heimbastler" tragen in der Regel zuviel Dichtmittel auf (nach dem Slogan "viel hilft viel").
Und da liegt der Haase im Pfeffer.
Ich hab schon so manchen Silikonhaufen im Ölfilter und in in den Regelventilen gefunden.
Auch Motorschäden sind schon dadurch entstanden. Ich spreche also aus jahrzetelanger Erfahrung.

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Alle meine Beiträge wurden von mir nach bestem Wissen und Gewissen verfasst.
Wer nach meinen Beiträgen vorgeht, macht dies ausdrücklich auf eigene Gefahr.
Wartung und Reparaturen besonders an Bremssystem,
Fahrwerk sollten ohnehin nur in einer Fachwerkstatt durchgeführt werden.


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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 17:43 
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GTS-Peter hat geschrieben:
So eine Wulst bildet sich auch nur wenn man da eine 2mm dicke Spur auf die dichtflächen legt.. Wenn man nur so wenig dichtmasse wie nötig verwendet, passiert da auch nichts.

Hast du denn bei dieser Gummiwulst das Gefühl ==> es wurde hauchdünn aufgetragen? :lol:

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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 18:18 
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Ist es vielleicht der berühmt-berüchtigte Ölbandwurm??! ;) :mrgreen:

Viele Grüße
Wenne

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Was ist eigentlich eine "T5"?
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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 18:34 
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Tja,-... da ist es dann auch nicht verwunderlich wenn man sich den Kostbarkeiten der Deutschen Sprache bedient und ganz einfach die Viechers als Arschkriecher betitelt. :)

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Zuletzt geändert von Vilstaler am Di 12. Dez 2017, 18:36, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 18:34 
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:lol: :lol:

Vielleicht auch ein Kabel der Kolbenbodenbeleuchtung?

Führt die Wulst auch Kupferdraht ?

Masse zieht sich die oft vernachlässigte Kolbenbodenbeleuchtung übrigens über das Öl. Deshalb auch nur öl der bestimmten Spezifikation nutzen.

Ne Spaß bei Seite..

Sei froh das es sich nicht irgendwo im Motor festgesetzt hat und achte beim Einbau des Ölsieb und des Filters auf den korrekten sitz und knall die schrauben nicht so doll an.

Ölstand im Auge behalten ist das A und O bei den kleinen Einzylindern.

Oh wo ist Schmoelzer hin? Beiträge weg ? Abgemeldet?


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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 18:39 
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kölle-st18 hat geschrieben:
Wenn in einer Firma mit Dichtmitteln gearbeitet wird, dann werden zum Auftragen auch Automaten/Roboter verwendet.
Da wird auch kein Gramm zuviel aufgetragen (weil sich die Kosten zusammenläppern).


stimmt so nicht, denn damit die Dichtmittelspur nicht reißt, muss sie eine gewisse Stärke haben. 1-2mm Wulst neben der Dichtfläche sind da normal. Sowohl innen, als auch außen.

Dass es natürlich reichlich Pfuscher gibt, die das Zeug wie blöde draufschmieren, will ich nicht in Abrede stellen. Ich wollte eigentlich darauf hinaus, dass flüssiges Dichtmittel per se geiles Zeug ist.
Es kommt dazu, dass, sollte das Zeug wirklich im Öl landen, das Wiederfinden im Ölsieb noch das kleinste Übel ist. Es gibt genug Ölkanäle, die dadurch verstopft werden können. Ich denke da an Kurbelwellen, Nockenwellen etc.

Die Moral von der Geschicht ist wie so oft, dass Leute, die keine Ahnung haben, lieber die Finger davon lassen sollen, weil sie gerne mal mehr zerstören als reparieren.

Grüße

Martin



Grüße

Martin


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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 22:39 
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Diese Silikondichtmittel sind eigentlich für Dichtfugen vorgesehen bei denen
größere Unebenheiten (>= 2 mm) ausgeglichen und abgedichtet werden müssen.
Ein Typischer Einsatzfall ist das Abdichten einer Blechölwanne mit einem Motorkurbelgehäuse.
(Blechölwannen sind in der Regel Tiefziehteile mit relativ groben Ebenheitstoleranzen der Dichtflächen)

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BeitragVerfasst: Mi 13. Dez 2017, 07:02 
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ich hab mir das Zeug gestern abend nochmal genauer angesehen. Das ist tatsächlich Silikon-Dichtmasse. Da bin ich ja mal auf den nächsten Ölwechsel gespannt


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BeitragVerfasst: Fr 15. Dez 2017, 08:46 
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ca. 10 cm Durchmesser passt auch zur "Grundplatte Ölpumpe" hinter der Vario - Teil Nr. 16:

http://www.bike-equipment.de/sonstiges/vespa_grundplatte_oelpumpe.jpg

Bild bei SIP:

https://www.sip-scootershop.com/de/products/oring+grundplatte+olwanne+_pi825620

Gruß,
Heiko


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BeitragVerfasst: Fr 15. Dez 2017, 18:17 
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kölle-st18 hat geschrieben:
Diese Silikondichtmittel sind eigentlich für Dichtfugen vorgesehen bei denen
größere Unebenheiten (>= 2 mm) ausgeglichen und abgedichtet werden müssen.
Ein Typischer Einsatzfall ist das Abdichten einer Blechölwanne mit einem Motorkurbelgehäuse.
(Blechölwannen sind in der Regel Tiefziehteile mit relativ groben Ebenheitstoleranzen der Dichtflächen)


Diese Dichtmittel sind inzwischen Standard. Unsere Getriebe haben so plane Dichtflächen, dass jedes zweite sogar ohne Dichtmittel den Lecktest am Ende der Montagelinie stattfindet besteht.

Grüße,

Martin


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BeitragVerfasst: Fr 15. Dez 2017, 18:45 
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@schmoelzer

Ich dachte immer das beides gleichzeitig Verwendung findet...Getriebe/Motor.....Dünn aufgetragenes HT Silikon beidseitig und Mitte die Dichtung?!

Gruß! ;)

Florian

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BeitragVerfasst: Fr 15. Dez 2017, 19:15 
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Nee entweder oder. Zwei Dichtungen übereinander ist immer Murks. Wenn etwas mit einer Dichtung nicht dicht wird, klappts mit der zweiten auch nicht.


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BeitragVerfasst: Fr 15. Dez 2017, 19:16 
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Aaa ja,-... wieder was gelernt ;)

Gruß!

Florian

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BeitragVerfasst: So 17. Dez 2017, 13:17 
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http://www.produktinfo.conrad.com/daten ... M_80ml.pdf

Bei der Anwendung von Hylomar wird die Masse auf beide Flächen dünn aufgetragen.


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