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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 07:10 
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Vespa: Gt 200
Land: BRD
Guten Morgen zusammen,

ich bin gerade dabei, meine GTS250 auf den nächsten Sommer vorzubereiten. Als ich die Ölablassschraube entfernte, kam mit dem Öl ein 30cm langes Gummiteil mit heraus. Es sieht fast aus wie eine zerquetschte O-Ring Dichtung. Guckt euch das Foto mal an.
Was kann das sein?


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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 07:35 
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Vespa: GTS 300 i.e. Super
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Könnte das die O-Ringdichtung von der Ölablassschraube sein?
Sonst gibt es ja nur den kleinen O-Ring am Ölfiltersieb selbst....

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GTS 300 i.e. (8/2016):Bild
GTS 300 i.e. (7/2013):Bild
GTS 125 i.e. (3/2011):Bild


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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 07:44 
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Vespa: Gt 200
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Der O-Ring in der Ölablassschraube und im Sieb sind drin. Die können es nicht sein.
Das Gummistück ist 30cm lang. Wenn es ein O-Ring ist, dann müsste dieser ca. 10cm Durchmesser haben.


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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 09:25 
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Ganz pragmatisch:
Wenn dein Motor rundherum dicht ist fehlt auch keine Dichtung.

Erlärung:
Die ist vorher irgend jemand hineingefallen und war weg.
Ich glaube das war mal eine Ventildeckeldichtung.
Die passt irgenwie schon durch den Kettenschacht.

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Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Vespa fahren der sinnigste.


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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 09:43 
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Vespa: Gt 200
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Wegen Motorschaden 2015 an meiner GT200 habe ich mir einen GTS250er Motor zum Austauschen gekauft. 200er Motoren sind schlecht zubekommen aber 250er gibts viele. Den Motor fahre ich also jetzt 3 Jahre ohne Reparaturen problemfrei. Jedes Jahr Ölwechsel. Nie was gewesen und nun liegt diese Dichtung im Öl.
Komisch ist es


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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 09:43 
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Keine Ahnung was es ist, aber jetzt den Ölwechsel vorzunehmen ist eine gute Sache weil älteres Öl das über die Sommerzeit und hohen therm. Belastungen nur noch wenig Bestandteile von Korrosionsschutz aufweist entgegen frischem Motoröl das noch keine aggressiven Bestandteile dch. die Verbrennung ausgesetzt war. Immer raus damit VOR der Winterpause und nicht umgekehrt. Die ganzen Rückstände vom Sommer können sich somit über die Winterzeit/Standzeit auch nicht anlegen ;)

Trotzdem, und wegen Deiner Frage: Ein sonderbares Teil da :?

Servus!

Florian

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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 12:07 
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Heidewitzka,

Wenn ich das nicht sehen würde, könnte ich es auch nicht glauben.

Gruß aus dem Neandertal

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Vespa 90 Racer, Bj. 1972
Vespa 300 GTS Touring ABS/ASR Bj. 2016
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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 12:32 
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Sieht aus wie als hätte jemand zu dick Dichtmasse beim Zusammenbau der Motorhälften aufgetragen. Die überschüssige dichtmasse bildet solch eine Wulst nach innen und nach außen. Außen kann man abwichen oder einfach abreißen wenn es ausgehärtet ist. Innen geht das nicht so einfach.

Ist wahrscheinlich eher Silikon statt Gummi, oder?

Wenn dem so ist, ist es wahrscheinlich ungefährlich für deinen Motor. Sowas kaut der normalerweise durch und dann liegt es vorm ölsieb. Dafür ist es ja auch da.


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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 13:18 
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Vespa: GTS300/HDFXDB/XSR900
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Der Platz den die Schlange da verschlungen hatte ist nun wieder frei geworden und es passen 250ml nun mehr rein wie Zeiten davor. ;)

Is ja richtig gruselig was da alles zúm Vorschein kommen kann... Man traut sich ja nach solchen Geschichten nicht mal mehr aufs Klo ohne aufzupassen ob da was auftaucht :D

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DAHOAM IS WO DA SCHLÜSSL BASST


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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 13:28 
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Das sieht mit so aus, als wenn jemand eine Gehäusedichtung mit Silikon abgedichtet hat.
Das überflüssige Silikon quetscht sich aus dem Dichtspalt heraus und bildet an der Außenkante eine Wulst.
Diese löst sich im laufe der Zeit immer weiter ab und vagabundiert schließlich im Motorgehäuse herum.
Das ist für mich übrigens der Hauptgrund Silikondichtmittel im Motor möglicht zu vermeiden.

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Alle meine Beiträge wurden von mir nach bestem Wissen und Gewissen verfasst.
Wer nach meinen Beiträgen vorgeht, macht dies ausdrücklich auf eigene Gefahr.
Wartung und Reparaturen besonders an Bremssystem,
Fahrwerk sollten ohnehin nur in einer Fachwerkstatt durchgeführt werden.


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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 14:27 
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schwarzfahrer hat geschrieben:
Wegen Motorschaden 2015 an meiner GT200 habe ich mir einen GTS250er Motor zum Austauschen gekauft. 200er Motoren sind schlecht zubekommen aber 250er gibts viele. Den Motor fahre ich also jetzt 3 Jahre ohne Reparaturen problemfrei.


Abgesehen davon dass die These von GTS-Peter und Kölle-st18 plausibel ist (vorausgesetzt der Wulst wäre in der Tat silikonartig):

wie hast Du die elektrische Installation des 250er Motors erledigt? 250er Kabelbaum, oder fährst Du Vergaser?

VG
Marc


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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 15:26 
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[wie hast Du die elektrische Installation des 250er Motors erledigt? 250er Kabelbaum, oder fährst Du Vergaser?]

kannst Du hier nachlesen, Beitrag:
viewtopic.php?f=17&t=32821
der Linkt funktioniert nicht mehr:
https://drive.google.com/file/d/0B4kZzs ... sp=sharing

ich guck mir das Gummizeug heute Abend nochmal genauer an und berichte morgen.


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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 15:42 
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kölle-st18 hat geschrieben:
Das sieht mit so aus, als wenn jemand eine Gehäusedichtung mit Silikon abgedichtet hat.
Das überflüssige Silikon quetscht sich aus dem Dichtspalt heraus und bildet an der Außenkante eine Wulst.
Diese löst sich im laufe der Zeit immer weiter ab und vagabundiert schließlich im Motorgehäuse herum.
Das ist für mich übrigens der Hauptgrund Silikondichtmittel im Motor möglicht zu vermeiden.


Wir dichten damit jährlich mehrere Millionen Getriebe ab. Das Dichtmittel bleibt genau da, wo es nach der Montage ist. Da löst sich garnix auf.

Grüße

Martin


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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 16:14 
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So eine Wulst bildet sich auch nur wenn man da eine 2mm dicke Spur auf die dichtflächen legt.. Wenn man nur so wenig dichtmasse wie nötig verwendet, passiert da auch nichts.


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BeitragVerfasst: Di 12. Dez 2017, 16:16 
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Vespa: GTV 250,Transalp
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schmoelzer hat geschrieben:
Wir dichten damit jährlich mehrere Millionen Getriebe ab. Das Dichtmittel bleibt genau da, wo es nach der Montage ist. Da löst sich garnix auf.


Wenn Ihr Millionen Getriebe abdichtet, nehme ich an dass Ihr wisst wie man das Zeug so dosiert dass sich auch keine Würste rausdrücken. Genau solche hab ich schon öfters an reparierten Dichtflächen gesehen. Und richtig: auflösen tut sich da nichts, deshalb schrieb Kölle ja auch ablösen: was an der dünnen Naht die sich beim zusammenfügen bildet mit der Zeit passieren kann.


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