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 Betreff des Beitrags: Ausfahrten auf der Ostalb
BeitragVerfasst: So 19. Mär 2017, 20:47 
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Moin!

Auch wenn für heute Dauerregen angekündigt war, hab ich es mir nicht nehmen lassen und eine Ausfahrt versucht. Geregnet hat es dann nicht, bin aber auch erst recht spät los gekommen... .

Zunächst einmal ganz unspektakulär Zuhause die Motorradklamotten mit dem dicken Winterpolster angelegt, raus, die Vespa von Ihrer Plane befreit und angelassen. Da ich nen 4-Takter hab lass ich die auch gerne immer erst einmal 2-3 Minuten im Stand warmlaufen.

Also gut, wohin? Mein Startpunkt ist immer Heidenheim an der Brenz, eine Kreisstadt im Osten Baden-Württembergs. Letzten Sonntag bin ich Richtung Süden, also da nicht hin. Richtung Osten ist fast nichts und dementspechend führen auch kaum Straßen dahin. Bleibt also nur "Norden" und "Westen". Auf "Norden" hatte ich keine Lust, also Richtung Westen, mal schaun wie weit es klappt ;-).

Gesagt, getan: Auf und los! Rauf auf die B466 und einfach weiter fahren ;-). Hat auch ganz gut geklappt, stellenweise musste die Kleine aber ganz schön kämpfen, heftiger Gegenwind und stärkere Steigungen in Kombination sind einfach für 50ccm ne Anstrengung. Ok, sie ist dann 43 statt 47 (Tacho) gefahren, aber es war spürbar!

Der erste Fotostop war wann in "Böhmenkirch" direkt am sogenannten Albaufstieg, einer großen Abrisskante, bei der das Gelände rund 100 Höhenmeter abfällt. Der Gegenwind dort war dann auch der stärkste, die Abbruchkante Richtung Westen, der Wind aus Richtung Westen... . Man kann es sich denken!
Dateianhang:
20170319_180757 klein.jpg
Da war es noch einigermaßen hell und Übersichtlich.

Es ging dann ebenjene 100 Höhenmeter runter, eine rasante Angelegenheit. Die Straße zwar schön breit, aber sehr unübersichtlich und kurvig, da aus dem Berg herausgeschnitten. Daher auch auf 50 km/h begrenzt, was mich ja nicht weiter stört, so schnell bin ich selten ;-).

Unten, in der Nähe den kleinen Ortes "Nenningen" war dann die Möglichkeit ein Bild der Abbruchkante zu schießen, damit man mal nen Eindruck bekommt!
Dateianhang:
20170319_181826 klein.jpg

Weiter ging es bis Donzdorf zum tanken, bin schon mit unter 1/4 Restsprit (laut der "zuverlässigen" Tankanzeige) los. Es hätte vermutlich locker bis nach Hause gereicht, aber was soll's ;-). Die dortige OVM Tankstelle weißt etwas (hier) besonderes auf: Eine automatische Reifendruckanlage! Also, am Gerät den gewünschten Druck einstellen und auf das Ventil klemmen, die Anlage macht den Rest allein. Das alles umsonst, ich war begeistert! Ab dort ist es im übrigen vergleichsweise "flach" bis nach Stuttgart! Ich wollte jedenfalls wieder zurück, es wurde auch schon dunkel.

Zurück also wieder erst einmal dieselbe Route und jene Albaufstieg wieder rauf! Ich muss sagen, die Kleine hat Power! In den Kurven musste ich abbremsen um im Anschluss wieder ordentlich bergauf beschleunigen zu können!

Als ich fast ganz oben war, ging linkerhand ein kleines Sträßchen in Richtung Bartholomä ab, das ich vor vielen Jahren auch schon mal gefahren bin. Die Richtung stimmte grob und ich hatte heute nichts mehr vor also warum nicht?
Am Anfang war die Straße ja noch ganz ok. Sehr schnell ist sie einspurig geworden, soweit auch noch kein Problem. Dann aber ging es durch den Wald und die Straße war feucht/nass. Ich mit meinen originalen Sava "Monsun" Reifen (die alles, nur kein Wasser sehen dürfen, weil sie dann miserabel haften) also mit Vollgas immer weiter rein in's Vergnügen.
Es wurde Dunkel, die Straße mitten im Wald, mäßig gut geteert und feucht. Soweit immer noch kein Problem, wenn es zu unübersichtlich wurde eben etwas langsamer. Dann kam ein Geschwindigkeitsbegrenzungsschild (30 oder 40, ich weiß es nicht mehr) und ich denk mir nur: Ok?! Wieso auch immer... . Kurz darauf wusste ich es: Kein Asphalt mehr! Nur noch Kalkschotter (der mit der Feuchtigkeit nen richtig schmierigen Matsch gebildet hat). Und ich noch volle Kanne fahrend, es ging auch noch bergab... . Aber die Straße war zum Glück gerade, also Gas weg und bloß nicht umfallen! War ein ziemlicher Ritt... . Nach nem halben Kilometer war aber das auch wieder vorbei, der Asphalt wieder da und ich glücklich das bei Dunkelheit überstanden zu haben, die L1221 war in Sicht und erreicht. Ich hab mich gefühlt wie ein Offroadfahrer!

Bin dann ab Bartholomä weiter über die L1165 und wieder zurück, ich muss ja wirklich sagen: Einigermaßen ordentlich eingestellt bringt das Fernlicht auf der Vespa wirklich was! Und gerade ab Zang ist die L1165 fast besser ausgebaut als eine Bundesstraße, also alles sehr easy zu fahren.

Zuhause denn den Kilometerstand gecheckt: 70 Kilometer herunter gerissen, alles prima, der Motor schnurrte noch ein wenig im Stand. Nur noch den Schlüssel rum, die Plane aus dem Kofferraum meines Auto's gezerrt und die kleine wieder Sicher verpackt. (Die "Schlammspuren" müssen bis morgen warten ;-).)

Hier einmal die Übersichtskarte dazu:
Dateianhang:
Karte klein.jpg

Leider kann man insgesamt nur 3 Bilder in einem Beitrag anzeigen lassen, daher auch nur so wenig Foto's.

Ich hoffe Euch hat's gefallen, bin jedenfalls immer noch am grinsen und wer weiß, vielleicht findet sich ja einer aus der Region der so ne Tour mal mitmachen will?

Gruß, euer Jochen


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Zuletzt geändert von jochen3030 am So 9. Apr 2017, 12:23, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausfahrten auf der Ostalb
BeitragVerfasst: So 19. Mär 2017, 20:55 
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:klatschen: Sehr schöner Bericht, Jochen!

Gerne mehr davon! :genau:

Und wenn Du Deine Bilder bei Picr.de hochlädst und dann hier einfügst, kannst Du auch wesentlich mehr Bilder zeigen ;)

Viele Grüße,
Jürgen

PS: Und die Übersichtskarte ist super, da kann man die Strecke gut nachvollziehen

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausfahrten auf der Ostalb
BeitragVerfasst: Mo 20. Mär 2017, 17:08 
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Jochen, eine stattliche Runde hast du da zusammen gebracht :klatschen: ...es zeigt sich wieder, die 50er Fahrer sind harte Jungs!

Ich hoffe, du findest bald nette Begleitung in deiner Gegend!

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausfahrten auf der Ostalb
BeitragVerfasst: So 26. Mär 2017, 17:19 
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Moin!

Es war wieder Sonntag und ich war entsprechend unterwegs! :vespa:

Heute ging es Richtung Osten, über das Härtsfeld. Die genaue Route komplett zu beschreiben wäre angesichts zweier Straßensperrungen und entsprechenden Umleitungen einfach "to much".

Zunächst wieder einmal das übliche "aufrüsten". Zwar war Sonne, aber nur 13°C, daher wieder in die warmen Kleider rein. Wasser und Kuchen eingepackt, runter zum Roller, Plane weg, etc. .

Wirklich gestartet bin ich jedenfalls heute von einem Parkplatz aus, habe dort gewartet, ob vielleicht noch jemand mitkommt. Als niemand kam, bin ich los!
Bild

Richtung Norden über die B19, raus aus der Stadt und dann grob in Richtung "Neresheim" über die K3009 und die K3008 bis zur B466. Unterwegs habe ich das erste Mal in Kleinkuchen halt für ein Foto gemacht:
Bild
Weites Land!
Bild
Es ging weiter nach Neresheim zur Museumsbahn namens "Härtsfeldbahn". Betrieb war leider keiner, aber ich hatte ein schönes Fotomotiv!
BildBild
Ganz schön klein, die kleine Rote!
Bild
Gerade im Vergleich zur großen Roten... .
Bild
Die auch nur "unwesentlich" mehr wiegt ;-).

Ein kleiner Abstecher zum "Kloser Neresheim", aber dort gab es keine schönen Motive also weiter!
Ich bin der Bahnstrecke auf der L2033 in Richtung "Süd-Ost" weiter gefolgt, jedenfalls mehr oder weniger. Ich musste zwischendurch immer mal wieder "abbiegen", weil eben dort Ortsdurchfahren gesperrt waren... . An der Grenze Baden-Württemberg/Bayern wurde die L2033 dann zur St2033 (in Bayern ist halt alles anders :mrgreen:). Ursprünglich wollte ich in hier auch auf die L/St1082, aber das ging wieder nicht. Bauarbeiten... . (Hab es mir angesehen, jepp, da war keinerlei Straßenbelag, also keine Chance!)

Bevor ich den kleinen Ort "Wittislingen" erreichen konnte, ging es dann aber endlich auch wieder rechts weg, Richtung Heimat!
Über diverse kleiner und größere Sträßchen ging es dann südlich an Bachhagel und nördlich an Oggenhausen vorbei, immer weiter wieder auf Heidenheim zu. Dabei entstanden auch diese Bilder:
BildBild
Licht- und Schattenspiele ;-).

Wenn man genau hinsieht, kann man rechts von der Vespa eine Wolke am Horizont erkennen, die ganz offensichtlich aufsteigt. Das sind die Kühltürme des AKW Grundremmingen ;-).
Für mich jedoch ging es weiter Richtung Heimat, die Sonne sank tiefer und es wurde auch wieder kälter.

Schlussendlich hatte ich es dann auch wieder geschafft, heil zuhause anzukommen. Eine wunderschöne Ausfahrt, wenig Verkehr und nur eine gefährliche Situation. Ausgerechnet ein Motorradfahrer musste trotz Gegenverkehr und Seitenwind auf enger Straße überholen. Und das mit einen Tempo, das eher auf die Autobahn, als auf eine Landstraße gepasst hätte. Kann man nur den Kopf schütteln :unwissend: , gerade Er (oder Sie) sollte es ja besser wissen... .

Hier jedenfalls wieder die Karte zur Übersicht:
Bild
Eine Gesamtstrecke von knapp 75 Kilometern bei einer reinen Fahrzeit von knapp 2 Stunden. Hat total gute Laune gemacht! (Und nur so nebenbei: Ist auch ein gutes Anti-Depressiva ;-).)

Gruß, euer Jochen

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Zuletzt geändert von jochen3030 am So 26. Mär 2017, 23:35, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausfahrten auf der Ostalb
BeitragVerfasst: So 26. Mär 2017, 17:38 
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Ja Jochen, so geht!

War heute auch 80km unterwegs und es hat richtig gut getan! Bei mir waren die Mopedfahrer nett, die HD Fahrer zu langsam und die Autofahrer scheintod. Gefährlichen Situationen bin ich durch fahren auf den kleinsten Kreissträßchen aus dem Weg gegangen und habe ganz viel Frühling gerochen.

Ich mag deine Berichte, du schreibst schön und deine Bilder (besonders mit der Lok) sind klasse! Danke dir dafür!

LG in den Süden

Markus

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausfahrten auf der Ostalb
BeitragVerfasst: Mo 27. Mär 2017, 23:01 
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Moin!

@ Markus: Und wieder einmal bin ich Dir zu Dank verpflichtet: Danke Dir!

Ich bin gerade am überlegen: Bestünde denn Interesse an Kameramitfahrten?
Genau gesagt wäre die Überlegung, ne "billige" GoPro-Kopie (Apeman A66) vorne dran zuklemmen (z.B. am Windschild)... . Nur dafür müsste eben genug Interesse daran vorhanden sein, bevor ich hier Geld für sowas ausgebe... . Wie gesagt, ist bisher nur eine Überlegung, ich wollte zunächst eben herausbekommen, ob es sich lohnt ;-).

Gruß Jochen, der sich freut wenn Dies alles hier auch für andere toll ist!

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausfahrten auf der Ostalb
BeitragVerfasst: Di 28. Mär 2017, 06:31 
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Ja, ich mal wieder :roll:

Ich spreche nur von meinen Erfahrungen!

Ich habe mitlerweile 2 Cams, die auch tolle Videos machen, aber es gibt viele Gründe, warum ich die bei normalen Fahrten nicht dran mache:

- Aufwendig mit Halterungen
- zwischendurch Anhalten um eine Kameraposition zu verändern, sonst wird es statisch und schnell langweilig
- ein bisschen was geht schon von der Konzentration weg, denn man versucht vllt etwas einzufangen, statt entspannt aber konzentriert zu cruisen
- die Nachlese ist sehr zeitintensiv. Gute Szenen suchen, schneiden, passend zusammenfügen, gute lizenzfreie Musik finden, Film an die Musik anpassen, langes hochladen je nach Filmgröße

Bitte nicht falsch verstehen, ich mache mir die Mühe immer gerne, besonders beim An- und Abrollern. Die Mitfahrer freuen sich, ein paar vespisti aus dem Forum auch, knapp 150 Leute haben da dann mehr oder wenig viel Spaß mit.

Als ich meine Cam zu Anfang hatte, habe ich die dauernd drauf gehabt, weil ich dachte, man sieht sich das nochmal an. Das habe ich nicht getan, auch wenn die Qualität toll war. Es ist einfach nicht das selbe. Den Duft, Wind, die Farben speichert das Hirn anders ab und die Erinnerungen für mich sind viel intensiver.

Nicht falsch verstehen, ich schilder nur meine Sicht, wenn du Bock hast, MACH, ich werde deine Filme mit Freude sehen!

Hab ja kürzlich nochmal meine alten Tourberichte (ähnlich wie du das hier machst) nochmal gelesen, da musste ich bei mancher Formulierung schon grinsen, vllt sollte ich das mal wieder machen?!

LG

Markus

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausfahrten auf der Ostalb
BeitragVerfasst: Di 28. Mär 2017, 08:38 
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Auch ich nochmal...

Ich muss Markus Recht geben, was das Filmen angeht. Das ganze ist sehr Zeit-intensiv, willst Du es richtig machen und auch ein paar Zuschauer bekommen.

Wenn Du das Ganze auf 2-max. 5 Minuten zuschneidest, geht ne Menge Zeit drauf... Wie schon geschrieben, beim Filmen und dann bei der Bearbeitung.

Bei einem Film aus nur einer Perspektive schalten die Leute schnell ab - Es gibt z.B. bei Youtube die Statistiken, aus denen man sowas hervorragend ablesen kann (Stichpunkt "Wiedergabedauer")

Sowas lohnt sich nur, wenn es wirklich besondere Anlässe wie irgendwelche Treffen o.ä. sind, bei denen viele teilgenommen haben oder Interesse hatten. Frag Dich einfach selbst, ob Du Dir gerne den Film ansehen würdest, oder aber lieber dieselbe Strecke noch mal in "Reality" fahren würdest.

Daher gefällt mir auch gut, dass Du eine Karte bei Deinen Berichten anhängst. So kann jeder die Strecke auch selbst nachvollziehen und als Anregung für eigene Touren nehmen.

Weiterhin viel Spaß..

Ach ja, in Markus und meiner Signatur findest Du ein paar unserer Filmchen von Vespa-Touren und Veranstaltungen, nur mal als Anregung/Überlegung, ob Du selbst Spaß hättest, sowas zu machen...

Viele Grüße,
Jürgen

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausfahrten auf der Ostalb
BeitragVerfasst: Di 28. Mär 2017, 10:55 
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Moin!

Danke Euch beiden für die Rückmeldungen!

Ich denke, ich lass es dann vorerst. Ist ja wie bei den Urlaubsbildern: Mal schießt die zuhauf, und nachher schaut man Sie sich eh nicht an. Und dafür ist mit das Geld zu schade ;-). (Selbst mit meiner Kamera knips ich längst nicht mehr alles, sondern genieße mehr!)

Gruß Jochen

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausfahrten auf der Ostalb
BeitragVerfasst: Di 28. Mär 2017, 13:15 
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Genau so ist es, investiert das Geld in Karten, Sprit, Wegecafè und -Kuchen, gute Kleidung und Schutz, ne verbosity Sonnenbrille und dann ab auf die Piste!

Das meiste bleibt im Hirn und wenn nicht, freut man sich beim nächsten Mal bei befahren der Strecke erneut ;)

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausfahrten auf der Ostalb
BeitragVerfasst: Di 4. Apr 2017, 10:40 
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Danke für die Rückmeldungen!!! Hab mir nen neuen Helm dafür geleistet, was auch dringend nötig war, wie ich gesehen hab!

Also, es gab wieder eine Ausfahrt, und zwar zu einem Besuch. Karte aber keine, denn ich hatte doch einiges an technischen Problemen... .

Aber fangen wir ganz am Anfang an:

Gestartet bin ich in Heidenheim am Donnerstag gegen 10 Uhr. Superwetter! Die Vespa voll beladen (ich wollte einige Tage weg bleiben), also Frontträger/tasche voll und hinten dasselbe. Im Helmfach eine "normale" Jacke und "normale" Schuhe, ich fahr da immer mit meinem Motorradzeugs, aus unschöner Erfahrung... . Also alles in allem gut bepackt ;-).

Rauf auf die Straße, und auf die B19 in Richtung Norden. Es war so schön, musste glatt die Sonnenbrille herausholen! Das und der erst am letzten Montag (also vor 8 Tagen von heute an) gekaufte, neue Jethelm (meine beiden alten haben überhaupt nichts getaut und (wie ich festgestellt hatte) auch keine Zulassung!!!). Also wieder gen Norden auf der B19 bis Oberkochen. Kurz vor dem Ort wird die B19 zur Kraftfahrstraße und ich muss da runter und mich durch den Ort quälen um im Anschluss die B19 zu überqueren und der "alten" B19, die nun zur K3292 degradiert ist, weiter bis nach Aalen zu folgen.

In Aalen dann einfach weiter, die Straße wird zur L1029 in Richtung Wasseralfingen und generell in Richtung Autobahn A7. Wasseralfingen selbst hat eine Besonderheit: Die L1029 wird innerorts zum Tunnel und dann einfach nur von Beton "eingekesselt". Soweit kein Problem, aaaaaber: Auf der Distanz (ca. 1 km) wird das zur Kraftfahrstraße! Also auf diversen Sträßchen irgendwie durch den Ortskern, jedes Mal finde ich ne neue Route da durch.... Spötter würden wohl sagen: Jedes mal verfahr ich mich ;-). Nachdem das jedenfalls geschafft war, geht es kurz vor der Autobahn dann noch 900 Meter auf der B29 um dann auf die B290 abzubiegen in Richtung Ellwangen. Die ganze Zeit bruzelt mir die Sonne auf den Rücken, einfach wunderschön! Was mir bis dato schon aufgefallen ist: An Ampeln komme ich schlecht weg... . Aber nungut, es geht weiter!

Der Straße folge ich durch diverse Ortschaften immer weiter, über Berg und Tal (und ja, da sind 16% Steigungen drin, rauf und runter!) Einfach idyllisch zu fahren, aber ich merke schon: Irgendwas stimmt nicht so ganz! Er zieht mäßig... . Hab es erst einmal auf das zusätzliche Gewicht von rund 20 kg geschoben und bin mit nem komischen Gefühl weiter. Kurz vor Crailsheim dann ein Highlight! Ein 5-Achsiger Autokran!!! Gesehen hatte ich Ihn schon vor "Jagstheim", aber dort konnte ich den erst einmal wieder abschütteln. Vor Crailsheim waren dann lange Geraden und er kam. setzte zum Überholen an und... . Naja. Nicht viel. Das mit dem Überholen klappt eher mäßig ;-). Er ist dann im Zeitlupentempo an mir vorbei :mrgreen:. Seine 3 Beleit-Tieflader dann auch sobald es ging. Bin aber in Crailsheim dann die ganze Zeit an denen dran geblieben, bis zu deren Depot.

Crailsheim wurde jedenfalls durchquert, 300 Meter auf der L2218 und auf der L1041 dann raus aus dem Ort in Richtung Kirchberg. Die Strecke zwischen "Tiefenbach" und "Erkenbrechtshausen" war dann der heftigste Teil! Die Straße hat etliches an Neigung und der Teer ist teilweise am Rand weggebrochen. Hab das zu spät realisiert, wurd dort hinein getragen und hatte in einem Moment wirklich nur noch nen halben Reifen auf dem Teer. (Ihr könnt mir glauben: MIR GING DIE PUMPE!!!) Erst einmal ein Dankgebet, dass nix passiert ist und direkt weiter. Kurz vor "Lobenhausen" dann rechts weg, über ein kleines Sträßchen, dass nur bis 6 Tonnen zugelassen und einspurig ist, aber eine geheime Abkürzung darstellt. Dann wieder auf eine "normale" Straße, die aber auch nicht größer ist und ebenfalls keinen Namen trägt weiter in den Teilort "Mistlau" (heißt tatsächlich so). Den Hang dahinter mutig und ohne Probleme erklommen und ich war an meinem Ziel für die nächsten Tage ;-).

Ich hatte knapp 80 km in ziemlich genau 2 Stunden abgespult.

Samstag ging es dann die gleiche Strecke zurück, inkl. 5 Zwangsstops weil ich an Ampeln fast gar nicht mehr weg kam. Hab jedes Mal an der Lufteinstellschraube des Vergasers, den ich als den Problemverursacher identifizeren konnte, herumgeschraubt. Es wurde zwar jedes Mal besser, aber nie wirklich gut. Sprich: An jedem Stop das selbe Spiel! Und da ich, um an's Helmfach zu kommen, den Schlüssel brauche, musste der Motor aus. Und beim anlassen dann der Vollautomatische Choke. Mit dem läuft der Motor klasse, aber nur mit dem!!! Ansonsten eher mau.

Bild
Das wäre die Karte zur Tour!

Was dann auch der Grund war, weshalb ich am Sonntag "nur" im Stadtgebiet unterwegs war, für 3 Stunden! Hatte den Motor (ohne Gepäck) so lange warm gefahren bis das Problem wieder auftrat (mind. 30 Minuten) um dann mit dem Zweitschlüssel die Lufteinstellschraube noch einmal (wie kurz vor der Abfahrt) neu einzustellen. Was eher mäßig gelang, daher das ganze mehrfach bis ich zumindest ab Stillstand eine gleichmäßige Beschleunigung hatte. Ich glaub ich brauch hier mal wirklich HILFE! Werd dazu auch nen Thread aufmachen aber ich fürchte, ich brauch mal jemanden, der sich das anschauen kann! (Gern auch per PN wenn jemand kann! Fahr auch gern ne Stunde oder mehr (bei gutem Wetter) da hin!)

Jedenfalls war ich geschafft, glücklich, aber auch mit nem mulmigen Gefühl was den Vergaser betrifft wieder in meinen 4 Wänden.

Und ich hoffe Euch hat's gefallen ;-).

Gruß Jochen

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Zuletzt geändert von jochen3030 am Di 4. Apr 2017, 16:49, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausfahrten auf der Ostalb
BeitragVerfasst: Di 4. Apr 2017, 16:32 
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Hat es Jochen!


....und Respekt! :klatschen:

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausfahrten auf der Ostalb
BeitragVerfasst: Di 4. Apr 2017, 18:00 
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PrimaVespa hat geschrieben:
Hat es Jochen!


....und Respekt! :klatschen:


Wieder einmal vielen Dank Dir! War auch für mich was neues, die Gepäcktaschen waren beide voll und schwer. Also hinten mindestens 10 kg... . Fahrverhalten war dafür aber erstaunlich gut. Nur der Seitenständer war überlastet und nicht nutzbar, da wäre die Vespa drübergekippt (hab es versucht und musste die Vespa festhalten...). Und vom Beschleunigungsverhalten her, joah. Hab dafür nen Thread aufgemacht!

Hier zu finden: http://www.vespaforum.de/viewtopic.php?f=8&t=40872

Ich hoffe, dass ich die wieder richtig flott bekomme... . Stimmt ja definitiv etwas nicht... . Leider!

Gruß und Dank, Jochen

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 Betreff des Beitrags: Re: Ausfahrten auf der Ostalb
BeitragVerfasst: So 23. Apr 2017, 16:52 
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sehr schöner report danke :klatschen:

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"des einen freud des andern leid, ich weiß über freud bescheid"
meine rechtschreibung wurde schon oft diskutiert.
die diskusion darüber macht forums themen kaputt.
mich interessiert es nicht-die mich hier kenne auch nicht.
wer seinen Senf dazu gibt, wird dem admin gemeldet.
ich bemühe mich.
www.rechtschreibpruefung24.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Ausfahrten auf der Ostalb
BeitragVerfasst: So 11. Jun 2017, 17:30 
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Moin!

Nachdem meine Vespa nun endgültig wieder voll einsatzbereit ist, gab es heute folgerichtig wieder eine Ausfahrt!

Start war gegen 16:30 Uhr, bei wunderschönstem Sommerwetter!

Zunächst einmal die Vespa von Ihrer Plane (bzw. das Teil in Fetzen, das mal eine Plane war...) befreit und die Spanngurte (aufgrund diverser Sturmwarnungen in letzter Zeit ist die Vespa an eine Teppichstange gefesselt) abgebaut.

Rauf auf auf die Kiste, der Motor gestartet und auf der B466 quer durch die Stadt. Dabei bin ich (auf max. Speed) Zentimeter für Zentimeter links an einem weißen A4 Sportsline vorbei (in der Innenstadt ist die B466 zweispurig und es war nix los). Zum Dank gab es dann ein kurzes gehupe und freundliches gewinke, als ich es geschafft hatte (immerhin, habe die halbe Innenstadt dafür gebraucht, locker nen Kilometer oder mehr)!

Kurz bevor ich die Stadtgrenze überfahren hätte, bin ich jedoch abgebogen und habe mich durch ein Wohngebiet (die sog. Reute, nicht zu verwechseln mit den Reutenen!) bergauf gekämpft, durch das nächste Wohngebiet "Zanger Berg" um dann auf der K3035 in Richtung Zang fahrend Heidenheim zu verlassen. Mitten im Wald bin ich am sog. "Zanger Kreisel" auf die L1123 in Richtung Königsbronn gewechselt.
Interessant ist dabei anzumerken, dass von 4 Autos, die ich vorbei gewunken habe (unübersichtliche Strecke und so), sich tatsächlich 4 Autofahrer/Autofahrerinnen bedankt haben! Es scheint wirklich ein schöner Tag zu sein ;-). Auf dieser Strecke ging es bergab (steil bergab) und ich habe freiwillig Gas weg genommen, als ich 54 km/h erreicht hatte. Genug ist genug, meinen Motor will ich ja nicht schrotten ;-).

In Königsbronn bin ich dann wieder nach "rechts" auf die B19 in Richtung Heidenheim abgebogen. Auf der Strecke kamen mir nun wirklich viele Motorradfahrer entgegen und es haben tatsächlich ca. 50% zurück gegrüßt! Neuer Höhepunkt! Ich habe Heidenheim dann auf der B19 von Nord nach Süd durchquert bis zur Stadtgrenze, einem Kreisel südlich des Zementwerks "Schwenk". Auf dem dortigen Parkplatz ist dann auch das einzige Foto des heutigen Tages entstanden.

Bild

Folgerichtig (und weil mir in der schwarzen Kunstlederjacke einfach knallheiß war) ging es dann über die B19 wieder zurück in Richtung Stadtmitte und nach Hause um die Vespa mit den Fetzen wieder irgendwie zu vermummen und mit den Spanngurten wieder zu sichern ;-).

Hier mal eine Karte von heute.
Bild
Die Karte ist © Powered by OpenRouteService und weiterhin mit den OSM Daten, der andere Anbieter hat wohl aufgegeben. Dafür nun mit zusätzlichen Angaben, so bin ich heute 32 Kilometer gefahren, dabei 188 Höhenmeter rauf und 165 wieder runter (was merkwürdig ist, weil die Vespa am selben Ort steht wie vorher aber nungut...). Der Startpunkt im Übrigen an einem sehr zentralen Kreisel, so einfach will ich meine Adresse ja nicht verraten ;-).

Zuhause war ich letztendlich wieder gegen 17:30 Uhr, die Vespa ist gut gelaufen und geradeaus in der Ebene mit bis zu 50 km/h (Tacho). Häufig aber mit rund 48 km/h.

Somit ist sichergestellt: Die Reparatur war erfolgreich, das Solenoid(Magnet)-Ventil ist nun funktionslos (seines Schlauches beraubt und am Vergaser verschlossen). Und Sie läuft super, wenn auch mit (stabil) knapp 4l auf 100 km. Aber bei den Höhenunterschieden hier ist das kein Wunder!

Ich hoffe wieder, dass es Euch gefallen hat! Noch immer würde ich mich über "Mitfahrer" freuen, ich weiß von mindestens 7 Vespas hier in Heidenheim und sicher noch mehr in der Umgebung! Gerne dazu eine Nachricht/PN/eMail.

Gruß Jochen

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Mein Spritverbrauch auf der Vespa LX 50 4T 4V in gedrosselt und immer aktuell: Bild


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