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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 15:18 
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Irgendwie ist mir heute danach, ein wenig meinen Frust von der Seele zu schreiben.
Thema ist das Vespa Hobby und das soziale Umfeld, was bei mir die Familie ist (Eltern, ganz "klassisch", Mutter Paps).

Zur Vespa gekommen bin ich über Bruder und Opa. Mein Pflegepferd ist damals gestorben und um mich ein wenig aufzumuntern hat mir mein Bruder seine Fuffi vermacht. Später habe ich dann von Opa eine alte PX geerbt.

Für mich war die Vespa erst mal nichts besonderes. Ein Roller halt. Irgendwie schon besser als mit dem Fahrrad durch den Straßenverkehr. Die ersten Reparaturen standen an und ich habe mir ein Buch gekauft und habe die Reparaturen selbst gemacht, zum Teil aber auch mit Hilfe von Freunden. Da gab es noch keinen Ärger mit den Eltern.

Mit der Zeit kam bei mir aber so eine gewisse Reiselust hoch. Durch Bruder habe ich gewusst, dass es so Vespa Treffen gibt und da wollte ich dann auch hin. Spätestens hier fing das Gemurre der Eltern an. Das wäre zu gefährlich und die "Motorradfahrer" sind doch alle vorbestraft und die Schule würde darunter leiden. Was ich für absoluten Schwachsinn halte. Bis auf ein paar Ausnahmen habe ich den Eindruck, dass ich mit den Leuten, welche Vespa fahren, insgesamt rein menschlich gesehen viel besser auskomme, also mit so Lilalippenstift Tussis an der Schule. :kotz:

Für mich waren das nur billige Ausreden. In der Schule war ich gut. Nie sitzen geblieben. Auch sonst habe ich nie Ärger gemacht. Meine schlimmste Droge ist Kaffee ohne Milch und Zucker. Mit Beginn der Uni war es dann noch schlimmer, ich durfte dann gar nichts mehr. Keine Vespatreffen. Keine Partybesuche wobei ich noch nicht mal der Mensch bin, der jedes Wochenende eine Party besucht. Hin und wieder braucht man aber mal soetwas. Meine Freunde durfte ich mir auch nicht aussuchen. Und immer, wenn ich dann murrte, wurde mir mit Rauswurf gedroht. Aus welchem Grund? Nur weil ich nicht nach deren Nase tanze :elefant:

Nächster Schritt der Eltern ist nun: Ich soll meinen Roller verkaufen. Damit fahren nur Jugendliche herum. Soll mir ein Auto kaufen! Als Studentin! Da hat man auch das Geld locker, um sich mal ebend ein Auto zu kaufen. Mittlerweile habe ich mit anderen Leuten gesprochen und die meinten, das sei ein typischer Generationskonflikt. Die Eltern wollen, das aus den Kindern was wird und gleichzeitig können sie nicht loslassen und behandeln die Kinder, als seien sie völlig unselbstständig. Ein totaler Widerspruch. Man soll selbstständig werden, was man im Grunde ja schon ist, wird aber wie eine Unselbstständige behandelt.

Jetzt bin ich am überlegen: Mache ich zu Hause dieses "Spiel" noch mit oder mache ich Nägel mit Köpfen und ziehe aus. Bin da gerade an so einem Knotenpunkt. Den Rest des Studiums in devot submissiver Haltung vor den Eltern daher kreucheln und zum Schaltzug wechseln irgendwo hin fahren, weil ich zu Hause nichts reparieren darf, oder aber den Eltern diplomatisch auf befristete Zeite Tschau sagen und ausziehen. :evil:

Ich hoffe mal, ich bin nicht all zu offtopic geworden :oops:

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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 15:27 
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Mach den Eltern klar, dass Dir die Vespa(szene) wichtig ist, und dass Du in diesem Punkt nicht bereit bist, Kompromisse einzugehen. Ich vermute mal, dass Eltern, die einer volljährigen Tochter solche Vorschriften machen, recht intolerant sind und auch nicht bereit sind das zu akzeptieren. Wenn doch, dann ist gut, wenn nicht, mach ihnen klar, dass es für Dich bedeutet selbständig Dein Leben zu leben, dass Du das Hotel Mama zwar sehr schätzt, Du aber Prioritäten hast und dann ggf. ausziehst.. Das dürfte eh das Beste sein, denn wenn Eltern derart klammern ist nicht normal und auf Dauer auch nicht gut für Dich.

Grüße

Martin


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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 15:50 
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Meine Freunde durfte ich mir auch nicht aussuchen. Und immer, wenn ich dann murrte, wurde mir mit Rauswurf gedroht. Aus welchem Grund? Nur weil ich nicht nach deren Nase tanze


damit ist doch alles gesagt.....abflug und ende


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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 15:52 
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Was ich so wahrnehme, ist deine Entscheidung eh schon gefallen und das hier ist lediglich die Nachlese.

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Ich löse die Probleme anderer Leute,
welche sie ohne mich gar nicht hätten.

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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 16:00 
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Mein Tipp: Zieh aus und nimm die Vespa gleich mit. :gitarre:

Meine Eltern haben in meiner Studentenzeit auch gegen meine PK 80 gewettert.

Mittlerweile fahre ich seit 34 Jahren Vespa, und ein Ende ist nicht in Sicht!! :vespa:

Gruß Gundolf

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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 16:09 
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Mich hat das mal sehr betroffen gemacht als ich von jemandem der mir nahe steht den Satz hörte:"Ich werde wohl erst so richtig frei sein wenn es meine Eltern mal nicht mehr gibt" .. Und dabei ist das ein Mensch der trotzdem mit den Beinen fest auf dem Boden steht - sich aber weil er seine Eltern in jeder Beziehung schätzt alles was denen nicht so recht in den Kram passte aus Liebe zu ihnen auf Jahre zurückgestellt hat.

Sowas ist dermaßen beschissen und da tut man seinen Liebsten - den Kindern auch nichts Gutes. In dieser Richtung würde ich mal argumentieren und fragen ob es ihnen so lieber ist wenn man nur IHR Leben lebt um selbst kein eigenes leben zu dürfen.

Lies ihnen ruhig mal diesen Satz da oben vor ... Mich macht der heute noch betroffen wenn ich - und ich hätte das von dem Menschen nie gedacht das da mal sowas kommt dran denke... :roll:

Übrigens: Die Eltern von ihm - ganz tolle Menschen, aber da sieht man erst bei so einer Aussage wie sehr Kinder in ihrer Entwicklung selbstständig zu werden um vielleicht ganz andere Wege einzuschlagen manchmal bis zum Erwachsen werden oder gar darüber leiden.

Gruß!

Florian


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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 16:27 
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schmoelzer hat geschrieben:
Mach den Eltern klar, dass Dir die Vespa(szene) wichtig ist, und dass Du in diesem Punkt nicht bereit bist, Kompromisse einzugehen. Ich vermute mal, dass Eltern, die einer volljährigen Tochter solche Vorschriften machen, recht intolerant sind und auch nicht bereit sind das zu akzeptieren. Wenn doch, dann ist gut, wenn nicht, mach ihnen klar, dass es für Dich bedeutet selbständig Dein Leben zu leben, dass Du das Hotel Mama zwar sehr schätzt, Du aber Prioritäten hast und dann ggf. ausziehst.. Das dürfte eh das Beste sein, denn wenn Eltern derart klammern ist nicht normal und auf Dauer auch nicht gut für Dich.

Grüße

Martin


Genau so sehe ich das auch. Wenn etwas zu Hause ist, ich helfe ja mit. Gerne sogar. Mache mich nützlich. Ich klebe denen nicht auf der Geldbörse. Finanziere mein Leben bis auf Muttis Küche selbst. Und ich schreibe ihnen ja auch nicht vor, wie sie ihr Leben selbst zu leben haben. Soetwas käme mir nie in den Sinn. Ist so ein wenig wie Pferd reiten, wenn das Pferd weiss, wo es lang reiten muss, dann muss man da nicht wie wild an den Zügeln herum reissen. Weil dann wird das Pferd nach einiger Zeit bockig und bleibt stehen.

Zitat:
Was ich so wahrnehme, ist deine Entscheidung eh schon gefallen und das hier ist lediglich die Nachlese.

Ist im Augenblick noch auf Messers Schneide.

[qoute] Meine Freunde durfte ich mir auch nicht aussuchen. Und immer, wenn ich dann murrte, wurde mir mit Rauswurf gedroht. Aus welchem Grund? Nur weil ich nicht nach deren Nase tanze


damit ist doch alles gesagt.....abflug und ende[/quote]
Hmm ja Bruder hat es so gemacht. Da gab es einmal ein Gewitter zu Hause und dann meinte er nur "Tschüss". Weg war er. Geschadet hat es ihm nicht. Bei mir surrt immer so ein wenig dieses "Ich will ja nichts kaputt machen" Syndrom mit.

Zitat:
Mein Tipp: Zieh aus und nimm die Vespa gleich mit. :gitarre:

Meine Eltern haben in meiner Studentenzeit auch gegen meine PK 80 gewettert.

Mittlerweile fahre ich seit 34 Jahren Vespa, und ein Ende ist nicht in Sicht!! :vespa:

Gruß Gundolf
Die Vespa würde ich nicht zu Hause stehen lassen. Ich merke: ich bin da kein Einzelfall. Das mit der Vespa wird bei mir wohl auch noch ein wenig länger dauern. Ich sehe das aber mit einer ziemlich freudigen Gelassenheit :-)

Zitat:
Mich hat das mal sehr betroffen gemacht als ich von jemandem der mir nahe steht den Satz hörte:"Ich werde wohl erst so richtig frei sein wenn es meine Eltern mal nicht mehr gibt" .. Und dabei ist das ein Mensch der trotzdem mit den Beinen fest auf dem Boden steht - sich aber weil er seine Eltern in jeder Beziehung schätzt alles was denen nicht so recht in den Kram passte aus Liebe zu ihnen auf Jahre zurückgestellt hat.

Sowas ist dermaßen beschissen und da tut man seinen Liebsten - den Kindern auch nichts Gutes. In dieser Richtung würde ich mal argumentieren und fragen ob es ihnen so lieber ist wenn man nur IHR Leben lebt um selbst kein eigenes leben zu dürfen.

Lies ihnen ruhig mal diesen Satz da oben vor ... Mich macht der heute noch betroffen wenn ich - und ich hätte das von dem Menschen nie gedacht das da mal sowas kommt dran denke... :roll:

Gruß!

Florian
Ja genau. Und ich merke ja selbst. Das Verhältnis Bruder Eltern ist mittlerweile top. Er ist damals einfach ausgezogen und war dann auch eine Zeit lang überhaupt nicht erreichbar. Er sagt aber auch selbst: Hat ihm sehr gut getan. War Anfangs nicht einfach aber da kommt man schon durch. Im Augenblick ist es bei mir, wie schon geschrieben, auf Messers Schneide. Koffer ist quasi schon raus geholt zum packen. Und sollte zu Hause sich noch mal ein Gewitter aufbauschen, dann bin ich raus. Bruder hat schon gesagt, den ersten Kaffee gibt es bei ihm. Manachmal muss man halt Entscheidungen treffen, die sind kurzum bitter, aber Langfristig das Beste, was man machen kann.

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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 16:34 
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Hast ja nen tollen Bruder was ich so am Rande mitbekomme... ;)


Zuletzt geändert von Vilstaler am Mo 30. Okt 2017, 16:41, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 16:37 
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Hallo,
überlege DIR was DU aus DEINEM Leben machen willst.
Gruß Jens


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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 16:56 
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Mich hat deine Geschichte sehr betroffen und nachdenklich gemacht. Finde ich schon sehr traurig.

Ich will dir hier nicht viel raten und es soll auch gar nicht im Zusammenhang mit der Vespa stehen.

Dein Bruder hat es geschafft. Und wenn wir deinen Worten Glauben schenken dürfen, mit gutem Erfolg für sich sowie auch dem Familienzusammenhalt. Du würdest es edenfalls schaffen

Es ist nicht einfach, Hotel Mam und Paps aufzugeben! Wenn du es tust, sei bitte auch konsequent mit dir. Entscheidungen selber treffen, Besuche auf ein gesundes Maß reduzieren, Diskussionen um alt bekannte Themen verlassen.... Halte stets den Kontakt, aber wahre dir die Distanz.

Ich musste mein Nest auch mit 18 verlassen, wenn auch aus ganz anderen Gründen (berufliche Distanz).
Mich hat das unheimlich selbstständig werden lassen, wofür ich über 30 Jahre später noch sehr dankbar bin.

Viel Erfolg auf dem Weg, den du einschlagen wirst.

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Glückauf und allzeit knitterfreie Fahrt
Michael, der PXte

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Jeden Mittwoch um 18:00 kleines Treffen in Niederdollendorf an der Fähre.

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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 17:00 
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Hallo Maxi!
Der Abnabelungsprozess ist ist ein sehr wichtiger Entwicklungsschritt für Eltern und Kinder gleichermaßen und sollte nicht unnötig herausgezögert werden.
Notfalls muß einer der beiden mehr oder weniger nachhelfen damit das Ganze in Bewegung kommt.
Und wenn es diplomatisch geht um so besser.
Auf was wartest du noch?

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Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste.
Konfuzius


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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 17:15 
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Hey Smalli, ich denke, es besteht ein Kommunikationsproblem einhergehend mit einem Harmoniedefizit in der familiären Gesprächsführung.

Deine Eltern verstehen offenbar nicht das Lebensgefühl der mobilen Freiheit auf 2 Rädern aus Pontedera.
Es schmälert weder deine Leistungen, noch ändert das deinen Umgang.

Ich bin mit 16 schon nach Assen gefahren (mit 80ccm Leichtkraftrad), habe bis in die Dunkelheit geschraubt, und meine Eltern habe das toleriert.
Mit Einberufung bin ich mit 19 Jahren ausgezogen, nur 3km von meinen Eltern entfernt. Wir haben ein wunderbares, freundschaftliches Verhältnis.

Genau das sollte eigentlich Ziel sein, da sind auch die Eltern gefragt, ihr Kind loszulassen, und auch zulassen, das es autark lebt, und nicht noch die Buntwäsche
2 mal die Woche hinterher wäscht und bügelt.

Wie schon gesagt in anderen Posts, man sollte es konsequent angehen, so ein Drittelmix bringt hier nichts.

Ich würde tatsächlich nochmal den Familienrat tagen lassen, und wenn die Haltung, das du kriminellen Umgang mit Vorbestraften hast, nicht revidiert wird,
musst du wohl oder übel eine Entscheidung fällen.

Pro Harmonie, Hausfrieden und finanziell einfacher, aber eigentlich komplett unterworfen/unterdrückt - oder ausziehen und dein Ding machen, und die Tür zu deinen Eltern nie zuschlagen,
immer offenhalten, und quartalsweise immer wieder Gesprächsbereitschaft signalisieren.

Alles Gute für Dich in dieser Situation! Viele Grüße, Dee

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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 17:23 
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Smalli, ein paar Sätze lass mich noch dazu sagen.

Vergiss bitte nie was deine Eltern für dich getan haben, da wird sehr vieles richtig gewesen sein.

Du wirst vielleicht selber mal vor der schwierigsten Aufgabe des Lebens stehen, in der man sich täglich fragt "habe ich das mit dem Kind/den Kindern heute alles richtig gemacht". Wir sind eben nur Menschen.

Sonderbar finde ich allerdings, dass deine Eltern aus ihrer Erfahrung mit deinem Bruder soooo wenig verstanden haben sollten. Ein wichtiges Disskusionsargument.

Im Übrigen kann ich prima tolle Ratschläge geben, bin nämlich zeitlebens kinderlos geblieben :oops:
Also schau, was du damit anfangen kannst.

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Michael, der PXte

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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 17:31 
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Smalli hat geschrieben:
Spätestens hier fing das Gemurre der Eltern an.
Nun, ich würde da mal reinschauen, wie der Sebastian seinerzeit das Problem mit dem einmischen seiner Eltern gelöst hat, vielleicht wär das eine mögliche Variante...
siehe: https://www.youtube.com/watch?v=_wMWWNBVT2c

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BeitragVerfasst: Mo 30. Okt 2017, 17:48 
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Das Zusammenwohnen verschiedener Generationen wird zwar momentan ziemlich hochgejubelt von der Friede-Freude-Eierkuchen-Fraktion. Es ist, und war früher vor allem, eine reine ökonomische Zweckgemeinschaft.

Kinder werden irgendwann groß und die Konflikte nehmen so lange zu, bis eine Trennung von beiden Seiten als Erleichterung empfunden wird. Erst danach ist jegliche Form von Selbstständigkeit und damit auch wieder zu gemeinsamer Nähe möglich.

Die Entscheidung zum Auszug ist eine Notwendigkeit. Zu überlegen ist lediglich der Zeitpunkt ...


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