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 Betreff des Beitrags: plötzlicher Akkutod
BeitragVerfasst: Sa 8. Okt 2016, 11:57 
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Ich bin gestern Mittag noch zur Arbeit gefahren, ganz normal gestartet.
Abends den Schlüssel auf on, Armaturbeleuchtung brennt, Bremse und Starterknopf gedrückt und.... nichts, alles aus, keine Lampe alles dunkel. Oh Schreck, sofort die Sicherungen geprüft, alles OK
Plötzlich gehen alle Lampen wieder von selbst an und es klickt irgenwo. Startknopf gedrückt, alles tot, kein Geräusch.
Zündung stand noch auf ON und den Kickstarter betätigt.... Motor läuft.
Instumentenbeleuchtung flackert wie ein Stroboskop. Die Fahrt nach Hause klappt.
Zu Hause ein Messgerät an den Akku und 12,5V gemessen.
Startknopf gedrückt und Spannung bricht auf 4 Volt zusammen und kommt binnen 1 Minute wieder auf 12,5.

Diagnose: Akkuinfarkt, plötzlicher Akkutod.
Akkutype: 12V/9Ah wartungsfrei Bleisäure
Preis: 49,95€ ohne Pfand vom Freundlichen
Alter: knapp 2,5 Jahre

Heute um 8.00 zu ATU mit defektem Akku gefahren und für 81,99 Landport ML LFP9 Lithium-Ionen Batterie 3Ah (Made in NL) gekauft, eingebaut und alten Akku gleich pfandmässig verrechnen lassen.
Der neue ist federleicht und wiegt 700 Gramm und ist erheblich kleiner, so das er mit selbstklebenden Schaumgummiplättchen aufgefüttert werden muß.
Startet wieder top. Anlasser hat gefühlt mehr Power als vorher bei nagelneuem Bleiakku.
Der Hersteller gibt 6 mal längere Lebensdauer als Blei an. 12 Jahre? Wir werden sehen.
Achtung Akku darf nicht mit herkömmlichen CTEK geladen werden, da dieser anfangs eine desulfatierungs
Routine durchläuft die den LIPO schädigen könnte.
Nach Ansicht von Fachleuten ist eine Erstladung/Formladung bei LIPO auch nicht erforderlich.
Da der LIPO keine Selbstentladung hat, brauch dieser im Winter nicht ausgebaut und geladen werden.
3Ah deshalb weil LIPO Akkus 100% der angegebenen Kapazität abgeben können, wärend es bei PB Akkus Wirkungsgrad bedingt nur 30% sind.
Der Akku hat eine eingebaute Microprozessor gesteuerte Balancerreglung die den Lade und Entladestrom pro Zelle kontrolliert und gegen Kurzschluß sichert. Der Akku ist beim normalen Gebrauch nicht explosionsgefährdet.
Mein Roller ist 2Kg leichter, meine Geldbörse auch.
Link: Link

Genauere Beschreibung des neuen Akkus:
Lithium-Eisen-Phosphat-Akkumulator (LiFe-PO4)
Dieser Akkumulator ist eine Weiterentwicklung des Lithium-Ionen-Akkumulators.
LiFe-PO4-Zellen liefern sehr hohe Entladeströme. Im Gegensatz zu herkömmlichen Li-Ionen-Zellen
scheidet sich bei Überladung kein metallisches Lithium ab und es wird kein Sauerstoff freigesetzt.
Beim Lithium-Eisen-Phosphat-Akkumulator ist das so genannte thermische Durchgehen nicht möglich.

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Zuletzt geändert von mikesch am Sa 8. Okt 2016, 19:19, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: plötzlicher Akkutod
BeitragVerfasst: Sa 8. Okt 2016, 14:47 
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Jep, die LiPo Akkus sind einen geile Technologie. Nur Kälte mögen sie nicht, da fällt der Startstrom beträchtlich. Da macht es dann Sinn, erstmal einen Verbraucher einzuschalten, dass sich der Akku erwärmt, dann klappt´s auch mit dem Startstrom.
Den Akku im Winter auszubauen ist m.E. nur dann notwendig, wenn der Akku schon eine Macke hat. Ansonsten entlädt sich ein Akku zwar den Winter über, aber es sollte noch zum Starten im Frühjahr reichen. Wenn nicht, dann kurz mal zwei Stunden dranhängen und los geht´s.

An meinem Motorrad habe ich eine passende Ladebuchse unterm Sitz und der Hersteller liefert ein Ladegerät mit. Habe ich aber noch nie gebraucht. Auch die GTS springt nach 4 Monaten Standzeit einwandfrei an. Wenn ich einen neuen Akku brauche, kommt auf jeden Fall ein Lithium Polymer Akku rein, evtl. auch im Auto.

Grüße

MArtin


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 Betreff des Beitrags: Re: plötzlicher Akkutod
BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 15:08 
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Update:
Ich habe mir das CTEC LiFePo4 12V Ladegerät dazu bestellt. klick CTEK

CTEC gibt an, das das Ladegerät LiFePo4 Akkus von 5Ah bis 60Ah laden kann.
Ich kann bestätigen, das der von mir gekaufte 3Ah LiFePo4 Akku der Firma Landport ML LFP9
einwandfrei erkannt und geladen wird.

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, das LiFePo4 Akkus nur mit speziellen dafür geeigneten Ladegeräten geladen werden dürfen. Selbst normale LiPo Ladegeräte aus dem Modellbau sind nicht geeignet.
Eine Erstladung ist nun doch zu empfehlen, da die vier Zellen a 3,2V bei einer Ladeschlussspannung
von 14,4V durch das eingebaute Batteriemanagementsystem (BMS) gegeneinander ausbalanciert werden.
Nur so kann 100% der Akkukapazität erreicht und die Lebensdauer optimiert werden.
Eine Pufferung des Akkus mit Lichtmaschine/Regler im Fahrbetrieb von 13,8V reicht dennoch aus um geschätzt ca. 90% Kapazität zu erreichen.
Das BMS schützt den Akku auch gegen Kurzschluss und Tiefentladung da Beides den Akku zerstören kann.
Diese neue Generation Lithium Akkus gelten als unbrennbar und explosionssicher.
Am besten gefällt mir die winzige Größe und das Fliegengewicht von 700gr.

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Konfuzius


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 Betreff des Beitrags: Re: plötzlicher Akkutod
BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 16:09 
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mikesch hat geschrieben:
Update:

Ich möchte noch einmal darauf hinweisen, das LiFePo4 Akkus nur mit speziellen dafür geeigneten Ladegeräten geladen werden dürfen. Selbst normale LiPo Ladegeräte aus dem Modellbau sind nicht geeignet.




Hi Mikesch,
warum sollte das nicht gehen? An meinem Ladegerät (ich bin Modellflieger) kann ich die Ladeschlussspannung variieren. Bei LiFePo4 muss die Ladeschlussspannung halt auf 3,6V eingestellt werden. Dies ist zu beachten. (Lipo und LiIo-Akkus haben eine Ladeschlussspannung von 4,2V).
Wenn dies eingehalten wird sehe ich keine Probleme mit einem Modellbau-Ladegerät.

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Gruß Jochen


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 Betreff des Beitrags: Re: plötzlicher Akkutod
BeitragVerfasst: Di 18. Okt 2016, 16:37 
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Hallo jochen-steini,
wenn du variable Ladeschlussspannung einstellen kannst, dürfte dein Lader funktionieren.
Er muß allerdings auch BMS können.
Ich bezog mich bei meinen Aussagen auf die Herstellerangaben von CTEC.
Bin kein Flieger, aber RC Verbrennerfahrer, da Hab ich noch NiCad für den Anlasser. (ich schäme mich)

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 Betreff des Beitrags: Re: plötzlicher Akkutod
BeitragVerfasst: Do 3. Aug 2017, 17:48 
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mikesch hat geschrieben:
Hallo jochen-steini,
wenn du variable Ladeschlussspannung einstellen kannst, dürfte dein Lader funktionieren.
Er muß allerdings auch BMS können.
Ich bezog mich bei meinen Aussagen auf die Herstellerangaben von CTEC.
Bin kein Flieger, aber RC Verbrennerfahrer, da Hab ich noch NiCad für den Anlasser. (ich schäme mich)

Hallo Mikesch,
RC Verbrenner bin ich auch eine Zeit lang gefahren.
3,5ccm.
Hab auch noch alles außer der RC-Anlage.
L.G. Harald

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Alle meine Beiträge wurden von mir nach bestem Wissen und Gewissen verfasst.
Wer nach meinen Beiträgen vorgeht, macht dies ausdrücklich auf eigene Gefahr.
Wartung und Reparaturen besonders an Bremssystem,
Fahrwerk sollten ohnehin nur in einer Fachwerkstatt durchgeführt werden.


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 Betreff des Beitrags: Re: plötzlicher Akkutod
BeitragVerfasst: Do 3. Aug 2017, 18:30 
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Hab mich grade auch noch mal über eine neue Batterie schlau gemacht.
In meiner GTS 250ie ABS ist zur Zeit eine FTZ14-BS (12V 14Ah) eingebaut.

= wartungsfreier Bleiakku,
Technische Daten: 150x87x145mm Gewicht 4,1kg (trocken).

Ich würde diese hier kaufen.
Landport, ML LFP14
wartungsfreie Lithium Ionen-Batterie, 12V 4,0Ah
Technische Daten: 134x65x92mm Gewicht 0,8kg (einbaufertig)
Allerdings ist der Preis von ca. 130€ eine Ansage.
Was sagt ihr dazu?

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 Betreff des Beitrags: Re: plötzlicher Akkutod
BeitragVerfasst: Do 3. Aug 2017, 20:24 
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Kaufen würde ich sagen, ich habe den kleinen 3Ah zu 81,99 €.
Bin Top zufrieden.
Polungsausrichtung egal da 4 Polklemmen.
Ab -5Grad C kannst du alledings nicht mehr viel erwarten.
Und das CTEC für Lion würde ich nicht noch mal kaufen, oder doch?
Preis geht eigentlich nur 95,96€. Man gönnt sich ja sonst nichts.
Das habe ich nur für die Erstladung gebraucht.
Jetzt liegt es originalverpackt im Schrank und wartet auf den nächsten Einsatz.
Gut, wenn du den Akku kurzschließt soll die elektronische Kurzschlußsicherung auslösen (BMS).
Angeblich brauchst du dann das CTEC um das BMS wieder zurückzustellen. :?:
Der Akku war damals bei ATU am preiswertesten inkl. Internet.
bms = battery management system


kölle-st18 hat geschrieben:
mikesch hat geschrieben:
Hallo jochen-steini,

Hallo Mikesch,
RC Verbrenner bin ich auch eine Zeit lang gefahren.
3,5ccm.
Hab auch noch alles außer der RC-Anlage.
L.G. Harald


Mist, ich finde den E-Starter nicht mehr.
Mein Buggy mit 3,5ccm steht seit 7-8 Jahren auch nur rum und wartet.
Ein Geschoß mit 90 km/h, waffenscheinpflichtig.
Der hat mal 400€ gekostet, kein Bausatz.
Max 2 Betriebstunden.
Ein Überschlag ohne Karosserie.
Leichte Kratzer an den schwarzen Zylinderkühlrippen, sonst nichts. (Glück gehabt)
4 Ersatzreifen sind dabei.
Eigentlich schade.

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