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BeitragVerfasst: Mi 8. Mär 2017, 19:35 
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Registriert: Mi 4. Nov 2015, 13:07
Beiträge: 10
Vespa: LX 50 4T
Land: Deutschland
Hallo,

mal wieder eine Frage eines absoluten Laien. Habe eine gebrauchte Vespa LX 50 4T mit knapp 4000 Kilometer runter.
Letztes Jahr eigentlich bis 2-3 mal kleine Anlassprobleme, sonst keine Probleme.
Nun habe ich die Batterie über Winter ausgebaut und aufgeladen - Ladegerät Anzeige alles OK und Zündkerze auch schon ausgebaut und gesäubert. Leider springt sie trotzdem nicht an, sowohl per E-Start als auch Kickstart.

Habt ihr eine Idee ?

Gruß


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BeitragVerfasst: Mi 8. Mär 2017, 20:26 
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Registriert: Mo 22. Feb 2016, 16:41
Beiträge: 614
Vespa: Sprint 50 2Takt 2017
Land: Südpfalz
Versuche es mit Startpilot (Starthilfespray).
Wenn sie anspringt ne Weile laufen lassen und gut warm fahren.

_________________
Liebe Grüße

PX150


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BeitragVerfasst: Mi 8. Mär 2017, 21:53 
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Registriert: Mi 4. Nov 2015, 13:07
Beiträge: 10
Vespa: LX 50 4T
Land: Deutschland
OK - Vielen Dank ! und wo genau sprühe ich es ein-hin ? :roll:


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BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 07:40 
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Registriert: So 8. Jun 2014, 18:52
Beiträge: 563
Wohnort: Erfurt
Vespa: GTS 300, Sprint Velo
Land: Thüringen
Bring sie lieber in die Werkstatt.

Grüße

Martin


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BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 13:10 
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Registriert: Mi 4. Nov 2015, 13:07
Beiträge: 10
Vespa: LX 50 4T
Land: Deutschland
Also ich war jetzt mal schnell in der Mittagspause in einem Laden/Werkstatt, speziell auf Vespa ausgerichtet und habe nachgefragt. Das mit dem Starthilfespray kann man bei 2-Taktern ruhig probieren, da ich aber ein 4-Takter habe, soll ich es bloß nicht machen. Das kann mit Rückschlag und Feuer enden. Wie gesagt letztes Jahr wunderbar gefahren, stand trocken im Schuppen, Winter war ja nicht so dolle und ein bisschen Benzin ist auch im Tank. Was kann es denn schlimmes sein bei 3900km ? Mit 3300km habe ich sie aus Erstbesitz gekauft und bei 3000km war sie zur gerade zur ersten Inspektion. Ich muss doch jetzt nicht die Vespa abholen lassen und den ganzen Vergaser ausbauen lassen oder ? Was gibt es denn noch für Tricks ? Mal die Maschine etwas hin und her rollern und immer wieder anstarten, am besten über Kickstarter. Wie lange und oft darf man das probieren ?

Gruß


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BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 13:24 
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Registriert: Do 22. Okt 2009, 21:16
Beiträge: 4388
Wohnort: Frankfurt/Main
Vespa: T5
Land: Deutschland
etwas vorm Vergaser geht ein dünner Schlauch an den Ansaugstutzen....
abziehen.... mit einer Spritze 5ML Sprit in den Anschluß
Schlauch wieder drauf...mit Vollgas starten und sofort gas wegnehmen sobald sie anspringt

Rita


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BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 15:04 
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Registriert: Mo 11. Apr 2011, 09:48
Beiträge: 1023
Wohnort: Vorort von München
Vespa: LX50
Land: Deutschland
Es sollte ein Zündfunken vorhanden sein


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BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 17:27 
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Registriert: Mo 7. Sep 2015, 16:41
Beiträge: 2750
Wohnort: Warburg
Vespa: ET4 M04, LX125i.e. T
Land: GER/NRW
@Vespa521: Das mit dem Starthilfespray kann man bei 2-Taktern ruhig probieren, da ich aber ein 4-Takter habe, soll ich es bloß nicht machen.

Das kann mit Rückschlag und Feuer enden.

Der Rückschlag knallt dir den Vergaser weg und zerfetzt dir den Tank. Der ganze zerstäubte Sprit erzeugt
so eine starke Explosion das im Umkreis von 100m sämtliche Fensterscheiben rausfliegen.
Geschätzer Schaden 2.000.000 Euro.

Nein jetzt im ernst.
Bei Zweitaktern ist so eine rückwärtige Verpuffung von Starthilfespray warscheinlicher als beim Viertakter.
Ist aber wenn ungefährlich. Da brennt auch nichts.
Das Spray wird täglich tausendfach bei Vier und Zweitaktern angewendet, weltweit.
Mit deutscher Zulassungsprüfbescheinigung.
Wichtiger ist was Roberto schon schrieb: Der Zündfunke.

Wenn du dich immer noch nicht traust wegen dem Horrorbild von der Werkstatt:
Rita`s Methode ist völlig ungefährlich und erprobt, hat aber keinen Nervenkitzel.

_________________
Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln: durch Nachdenken ist der edelste, durch Nachahmen der einfachste, durch Erfahrung der bitterste.
Konfuzius


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BeitragVerfasst: Do 9. Mär 2017, 19:23 
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Registriert: Sa 21. Jan 2017, 15:52
Beiträge: 29
Vespa: GT 125 L
Land: Deutschland
Hallo,

man müsste auch klären, ob überhaupt Benzin im Vergaser ankommt. Wenn nein, dann vielleicht Benzinpumpe oder Benzinhahn kaputt, bzw. verstopft/verharzt. Hatte ein ähnliches Problem bei meiner GT. Da war die Benzinpumpe kaputt. Verkleidung abgebaut, die drei Schläuche (2x Benzin, 1x Unterdruck) abgesteckt, neuen dran gesteckt und anschließend mit Starterspray den Motor beatmet, bis das Benzin am Vergaser ankam und die Vespa wieder lief. Arbeitsaufwand: ca. 1 Stunde.

VG
-John-

_________________
Alle Angaben ohne Gewähr!


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BeitragVerfasst: Di 14. Mär 2017, 08:16 
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Registriert: Mi 4. Nov 2015, 13:07
Beiträge: 10
Vespa: LX 50 4T
Land: Deutschland
So, hat etwas länger gedauert aber ich wollte euch noch berichten, da ihr mir ja auch eure wertvollen Tipps verraten habt.

Ich habe nun also im Baumarkt das Starthilfespray geholt und in den Zündkerzenschacht gesprüht, nachdem ich die Kerze ausgebaut hatte. Habe auch nochmal den Zündfunken überprüft, komischerweise kam keiner mit Kickstarthebel (von Hand betätigt) aber E-Starter sofort. Danach dann die Kerze wieder rein und starten. Ein Hauch von Hoffnung und ein kurzes wollen des Motors aber mehr dann nicht. Diese Variante schien mir am schnellsten und ungefährlichsten als Techniklaie. Danach habe ich dann die Luftfilterklappe abgebaut und einen ordentlichen Hub in den Ansaugkanal gegeben und bei offener Klappe gestartet. Sofort angesprungen und läuft. Klappe wieder rauf und nochmal probiert, sofort angesprungen und das seitdem jetzt immer - läuft wie ein Bienchen. Ich bin total happy. Danke an alle !
Was mich allerdings sehr nachdenklich stimmt, ist dann natürlich die Aussage der "Vespa-Fachwerkstatt" siehe oben. Nach seinem Rat hätte ich den Roller abholen und zur Werkstatt bringen sollen. Umland Berlin nach Berlin rein wären ca. 60 Euro gewesen und dort wären dann auch Zündkerze, Zündkabel und Vergaser Ein/Ausbau und säubern dran gewesen. Kosten ? Bestimmt nicht unter 100 Euro. Das lässt das Vertrauen in solche Werkstätten natürlich nicht gerade fördern.

Gruß


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