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BeitragVerfasst: Mo 6. Nov 2017, 15:25 
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Hallo

Ich überhole meinen Wandler die Tage und werde aus der Reparaturanleitung nicht schlau.
Ausbau, neue Dichtungen und wieder reinsetzen ist ja verständlich.

Wie im Bild eingezeichnet nehme ich an
1) der Bereich II sollte das Fett beinhalten (die Teile sind bei mir fast ohne Fett...)
2) "Apply grease through one of the holes" wäre für mich eines der Löcher für die Pins (I)
3) Wenn III die Kappe mit den O-Ringe aufgesetzt ist kann ich ja nur von innen schmieren und die Pins sind eingesetzt...also verschlossen :unwissend:

Vielleicht hat das ja jemand schon gemacht und kann mir weiterhelfen.
Wie leichtgängig verdrehen bei euch die Scheiben ohne Feder? Reicht da die Schwerkraft das sie sich zurückdreht oder brauchts a bissl Kraft?

Zum Zusammenbau der Kupplung steht in der Anleitung das der Riemen in die tiefste Position gedrückt werden soll, dann erst die Kupplungsfeder komprimiert wird und die 46er Mutter mit Drehmoment beaufschlagt wird. Welchen Sinn hat das?

Gruesse Markus


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BeitragVerfasst: Mo 6. Nov 2017, 19:57 
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Hallo Markus.
Revidiert habe ich einen Wandler auch noch nicht.
Aber wie ich es verstanden habe sollst du im fertig zusammen gebautem Zustand des Wandlers mit einer gebogenen Fettspritze graues Molybdänfett auf Lithiumbasis von innen durch eine Bohrung im Zylinder pressen bis es auf der gegenüberliegenden Bohrung wieder austritt.
Die Füllmenge soll dann ca. 6 Gramm betragen.
Die Frage ist wie diese gebogene Fettspritze aussehen soll oder wie diese gebaut werden soll.
Die Injektionsnadeln von humanmed. Spritzen halte ich für diesen Zweck für zu dünn, bzw. die Konsistens des Fetts ist
zu fest. Da muß schon eine Veterinär Spritze und Kanüle her und die muß noch knickfrei gebogen werden.
Oder gibst so was fertig?
Die erste Zusatzfrage kann ich nicht beantworten, schätze aber ziemlich leichtgängig.
Die zweite verstehe ich auch nicht, warscheinlich kann die Mutter anders überhaupt nicht montiert werden.

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BeitragVerfasst: Di 7. Nov 2017, 08:15 
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Hallo Mikesch

Danke, ich meine es braucht eine Fettpresse: könnte es das mittlere Loch (ohne die eingefräste Vertiefung) sein?
https://www.sip-scootershop.com/wwimage ... fa8398.jpg


Ich häng noch das Bild und die Beschreibung von der Kupplungsmontage dazu.

Gruesse
Markus


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BeitragVerfasst: Di 7. Nov 2017, 08:39 
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könnte es das mittlere Loch (ohne die eingefräste Vertiefung) sein?

Ja, das sehe ich auch so.

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BeitragVerfasst: Di 7. Nov 2017, 12:12 
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Kennst du Roller Rolf?
Nicht?
Roller Rolf gibt Erklärungen und zeigt wie er es macht. klick

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BeitragVerfasst: Mo 13. Nov 2017, 08:14 
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Hallo

Habe mit der Vario-Demontage begonnen und ein paar Dinge festgestellt:
- die Öl/Fetteinfüllbohrung hat einen Innendurchmesser von 5mm, werde ein Messingrohr biegen und so die Fettfüllung versuchen
- Die Führungspins sind an der Stirnseite poliert, keine Einlaufspuren
- Die Simmerringe sind steinhart, wie die O-Ringe funktional
- das Vario Federkompressionstool mit 125mm Durchmesser passt nicht :!: - braucht das 155mm Teil! (https://www.sip-scootershop.com/de/prod ... ug+_bu5654), muss ich umtauschen, GTS 250 starre Hälfte, angetriebene Wandler/Riemenscheibe hat etwa 150mm Durchmesser

Ohne Gewicht und Pins bewegen sich die Hülsen nicht vertikal mit Schwerkraft gegeneinander. Im ersten Drittel ist ein leichter "Ruckler" zu verspüren.
Dann teste ich mit neuen Pins auf Leichtgängigkeit.

Gruesse
Markus


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BeitragVerfasst: Mo 13. Nov 2017, 09:22 
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So steht es in der Rep.-Anleitung.
Mit einer Fettpistole mit gekrümmter Düse die
Baugruppe geführte Riemenscheibe mit ungefähr
6 g Fett schmieren. Das Fett wird solange durch
eine der Bohrungen in das Innere der Buchse ein-
geführt, bis es anfängt auf der gegenüber liegen-
den Seite auszutreten. Dieser Arbeitsschritt ist
notwendig, damit kein Fett hinter die O-Ringe ge-
langt.

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Alle meine Beiträge wurden von mir nach bestem Wissen und Gewissen verfasst.
Wer nach meinen Beiträgen vorgeht, macht dies ausdrücklich auf eigene Gefahr.
Wartung und Reparaturen besonders an Bremssystem,
Fahrwerk sollten ohnehin nur in einer Fachwerkstatt durchgeführt werden.


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BeitragVerfasst: Mi 15. Nov 2017, 16:25 
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Hallo Kölle

Danke für die Übersetzung - genau um die gekrümmte Düse geht es - habs noch nicht im Werkzeugladen oder I-Net gefunden...eines der Werkzeuge die das Leben leichter machen.
Oder ich machs italienisch: die Pins schmieren und dann die Hülse drüber und das wars....mir gefällts halt nicht wenns nur halb gemacht ist.

Ein Video zur Leichtgängigkeit gefunden:
https://www.youtube.com/watch?v=mQhe3cCaQUs

Ein Video zum Zusammenbau an einer 150er - ab Minute 35- ohne Fettpresse...
https://www.youtube.com/watch?v=85_u6xw0i7k

Gruesse
Markus


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BeitragVerfasst: Do 23. Nov 2017, 10:06 
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Ich habe es nun ohne Fettpresse durchgeführt.

Alle Dichtungen getauscht. Die bewegliche Riemenscheibe aufgesetzt.
Mit dem Piaggio Werkzeug war das Montieren der neuen Wellendichtringe super einfach.

Fett aufgetragen und die bewegliche Hülse geschoben und gedreht bis ein tragender Film rundum auf der fixen Riemenscheibenachse sichtbar war.
Dann die Pins eingesetzt und Hohlräume mit Fett aufgefüllt. Die Hülse drübergeschoben.

Hülse nochmal abziehen, überschüssiges Fett entfernt.
Es bewegt sich nun alles viel besser und das "Ruckeln" ist auch verschwunden!
Es dürfte auch genug Fett drinnen sein da es beim ersten Funktionstest einiges Fett durch die Einfüllöffnung herausgepresst hat.

Gruesse
Markus


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BeitragVerfasst: Do 23. Nov 2017, 12:46 
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Markus, den Dingen auf den Grund gehen und nicht sagen müßte oder könnte.
Das gefällt mir.
Der Erfolg ist ganz klar auf deiner Seite. :D :klatschen:

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BeitragVerfasst: Mo 27. Nov 2017, 07:17 
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Hallo zusammen.
Dazu habe auch ich eine Frage. Der Wartungsplan sieht jährlich das Schmieren der "Kraftübertragung" vor ("L" in der Tabelle). Außer der Hülse kann ich mir derzeit nicht vorstellen, wo da Fett aufgetragen werden soll/darf. Oder werden die Variorollen gefettet?

Grüße


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BeitragVerfasst: Mo 27. Nov 2017, 07:59 
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Über Rollen fetten wurden endlose Disdussionen geführt.
Heutige Variorollen sind selbsschmierend.
Durch die Materialwahl der Lagerung der Varioscheibe wird die Variohülse auch nicht gefettet.
Fettauftrag würde den Verschleiß verschlimmbessern durch die Schmutzbindung.
Alledings ist das Lager und die Hülse vor dem Zusammenbau gründlichst zu reinigen.
Die Lagerstellen im Wandler sind als Fettdepot für mehrere Jahre ausgelegt.
Sauberkeit im gesamten Variokasten ist m.E. ziemlich wichtig um den Verschleiß zu minimieren.

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BeitragVerfasst: Mo 27. Nov 2017, 10:42 
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Vespa: 50N, PX200, GTS 300
Land: NRW
Danke für deine Antwort. Es muss aber doch einen Grund geben, warum die Schmierung der "Kraftübertragung" im aktuellen Wartungsplan aus 2017 aufgeführt ist. Was macht die Werkstatt da? Das schreibt der Hersteller ja so vor.

Dateianhang:
Ausschnitt Wartungsplan 2017 Vespa GTS 300 Super Sport.pdf


mikesch hat geschrieben:
Über Rollen fetten wurden endlose Disdussionen geführt.
Heutige Variorollen sind selbsschmierend.
Durch die Materialwahl der Lagerung der Varioscheibe wird die Variohülse auch nicht gefettet.
Fettauftrag würde den Verschleiß verschlimmbessern durch die Schmutzbindung.
Alledings ist das Lager und die Hülse vor dem Zusammenbau gründlichst zu reinigen.
Die Lagerstellen im Wandler sind als Fettdepot für mehrere Jahre ausgelegt.
Sauberkeit im gesamten Variokasten ist m.E. ziemlich wichtig um den Verschleiß zu minimieren.


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BeitragVerfasst: Mo 27. Nov 2017, 12:06 
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Vespa: GTS250
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mikesch hat geschrieben:
Heutige Variorollen sind selbsschmierend.

Bei den PIA Rollen wohl über den Materialabtrag innerhalb 5000km :lol:

Was mir in den Sinn kommt - sollte aber "Lebensdauerschmierung" sein:
- Lenkkopflager
- Tachoschnecke
- Schwingenlager

Im Variokasten sehe ich auch nur den Abrieb auszublasen (Riemen und Kupplungsverschleiss)...
Zur Info: Mein Vespa ist aus 2006 daher wurde es mal Zeit.

Zum Wartungsplaneintrag "Kraftübertragung" finde ich keine sinnvolle Erklärung :unwissend:


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